Nach langem Warten gehts heute endlich los! Houston ich komme!
Die Reise beginnt in Stuttgart, von wo es erst mal mit einer kleinen Maschine in Richtung Frankfurt geht.

Dort bekommt man dann die veränderte Sicherheitslage seit 9/11 zu spüren. Die Kontrollen sind recht scharf (zig mal Passkontrolle etc.).
Ausserdem bekommt man vor dem Einstieg in die Maschine nach Chicago seltsame Fragen gestellt z.B. ob man von irgendjemand irgendwelche Gegenstände bekommen hat etc.
Dann gehts in einen geräumigen Airbus, in diesem werden wir die nächsten 8 Stunden verbringen. Dank Fensterplatz bekommt man auch einiges zu sehen, wie zum Beispiel der Flug über Schottland, aber das absolutes Highlight, ist der Flug über Grönland.

Dann geht es weiter über Kanada und die großen Seen nach Chicago.

Dort wird es dann spannend, da dort die Immigration in die Vereinigten Staaten ansteht. Mit ausgefülltem Einreiseformular, mit dem bestätigt wurde dass man kein Terrorist und auch keine Verbindung zu dieser Spezies hat, und einem Reisepass gehts in die Schlange.
Ein etwas mürrischer Grenzbeamter ist nicht begeistert, dass wir zu zweit an den Schalter sind. Ansonsten gibts 2 Fragen zu Dauer und Zweck des Aufenthalts, einen Stempel und das wars dann auch schon.
Welcome USA.
Nun haben wir erst mal 4 Stunden Zeit bis der Flieger nach Houston geht. Der Flug war recht unspektakulär und gegen 18 Uhr Ortszeit betreten wir texanischen Boden.
Doch dann, das erste Problem. Einer meiner beiden Koffer fehlt. Also ran an den Gepäckschalter.
Dort versichert ein freundlicher Mitarbeiter “We’re getting it for you, buddy”.
Dann gehts raus in die Hitze und die unglaubliche luftfeuchtigkeit von Houston.

Man merkt gleich, dass hier alles ein wenig größer als sonst ist. Nicht umsonst hat der Reiseführer den Untertitel “it does not get any bigger than this!”.

Da es auf dem Flug nach Houston nix zu essen gab, musste abends noch der Magen gestopft werden. Dazu gings ins Saltgrass Steakhouse. In typisch texanischem Flair gab es leckeres Steak und dazu Unmengen an Getränken.
Die amerikanischen Gepflogenheiten was das Bezahlen und das Trinkgeld angeht wurden hier gleich auch mit kennengelernt. Das Trinkgeld ist nämlich extra zu zahlen und ein Muss, nicht wie in Deutschland. Es werden 10% - 15% erwartet.