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News from the dark side

Das schreiben die anderen …

Filed under: DarkWars — Daniel Haußmann at 7:41 pm on Thursday, February 15, 2007

Die Nürtinger Statt-Zeitung hat seit heute einen Artikel über DarkWars online.

Vergangenheit

Filed under: Reisen — Daniel Haußmann at 8:41 am on Friday, February 9, 2007

Gestern abend sind die russischen Kollegen mit uns ausgegangen.

Als erstes Ziel hatte sie sich ein Musem über den Zweiten Weltkrieg ausgesucht.
Das Museum ist eher ein Heldendenmal für die sowjetische Verteidigung ihres Heimatlandes. Zentrales Element ist eine überdimensionale Heldenstatue in einem rießigen Kuppelsaal.

Darüber hinaus werden Ausrüstungsgegenstände, Waffen, Geschütze und Fotos ausgestellt. Ausserdem gibt es sog. “Dioramas” - dies sind an Wände gemalte 150° Panoramen die Kriegsszenen darstellen. Im Vordergrund wurden zur Illustration Geschütze, Tarnnetze oder Einschlagkrater modelliert.

Den unkritischsten Teil der Ausstellung bildet eine Gemäldegallerie, in der sogar Ölgemälde Stalins ausgestellt sind. Angesichts der von ihm vergangenen Verbrechen eigentlich nicht nachvollziehbar. Des Weiteren ist es für mich unerklärlich wie man in einem Museum über den Zweiten Weltkrieg Plastikwaffen verkaufen kann.

Den Höhepunkt der Geschichtsverdrehung bildet ein Mahnmal auf der Rückseite des Museums, dass an den Holocaust erinnern soll. Bedenkt man, dass Stalin Hitler in nichts nachstand - was Grausamkeiten gegen Minderheiten angeht - ein schizophrener Akt.

Nach dem wir das Museum mit gemischten Gefühlen verlassen haben sind wir in ein traditionell Kasachisches Restaurant zum Abendessen. Das dort bestellte Kebab hat mit dem Kebab, dass wir von den heimischen Dönerbuden kennen allerdings nichts zu tun. Man bekommt mehrere Stücke Fleisch auf einer Art Pfannkuchen mit viel Salat serviert.

Dies sollte die letzte Nacht in Moskau werden. Heute abend um 19:05 hebt der Flieger nach Frankfurt ab - falls wir es rechtzeitig durch die Rush Hour von Moskau schaffen.

Regeln in Moskau …

Filed under: Reisen — Daniel Haußmann at 9:35 am on Thursday, February 8, 2007

1. Es ist kalt
2. Wenn es nicht kalt ist, ist es saukalt
3. Wenn es nicht saukalt ist, dann ist es zu heiß (Russen heizen gerne - vermutlich nur damit Frauen ihre kurzen Röcke anbehalten)
4. Handschuhe und Skiunterwäsche sind ein Segen
5. Hinter jeder Tür (und sonst auch) steht ein Wachmann
6. Kaum jemand spricht Englisch
7. Canon Spiegelreflexkameras funktionieren trotz -20°C
8. Metrostationen sind zum Teil schön, aber nur in kyrillisch beschriftet

9. Es gibt viele VIPs, die mit Blaulicht zur Arbeit fahren
10. Hatte ich es schon erwähnt, dass es kalt ist?

Winterspaziergang

Filed under: Reisen — Daniel Haußmann at 10:53 am on Wednesday, February 7, 2007

Gestern abend sind wir noch etwas durch die Stadt gelaufen. Zuerst nochmal zum Kreml und zum Roten Platz. Diesmal bewaffnet mit der großen Kamera. Die hatte ich ja am abend zuvor im Hotel gelassen. Im Zentrum von Moskau ist es aber relativ sicher - zumindest nicht unsicherer als in jeder anderen Großstadt.Die Temperaturen sind inzwischen gefallen. Gestern hat es tagsüber die ganze Zeit geschneit. Heute haben wir strahlend blauen Himmel. Somit wird es heute noch kälter (-15° C) - morgen sollen es dann -20° C werden.

Somit war es gestern ein richtiger Winterspaziergang. Was man an dem Foto auch gut sehen kann.

Wir haben noch einige Gebäude entdeckt die schön beleuchtet waren und liessen es uns nicht nehmen die auch abzulichten. Das war kein Problem, das einzige mal wo ich Probleme bekam war hier vor dem Office. Ein Security Mann kam sofort her und meinte Fotografieren der Hochhäuser wäre nicht erlaubt. Dies hab ich aber nur aus seinen Gestern erfahren, Englisch sprach er kein Wort.

Später haben wir noch - etwas versteckt - die Deutsche Botschaft entdeckt.

Feierabend - Roter Platz und der Kreml

Filed under: Reisen — Daniel Haußmann at 8:28 am on Tuesday, February 6, 2007

Der erste Trainingstag ging um 17:30 zu Ende. Allerdings ist Taxifahren hier in Moskau so eine Sache für sich - das bestellte Taxi war erst nach einer Stunde da. Nur dieses dann auch zu finden ist die wahre Herausforderung - zumal die Taxen 1. Kein Taxi Schild haben und 2. die Taxifahrer natürlich nur russisch sprechen. Irgendwie haben wirs dann doch gefunden. Allerdings bekamen wir dann eine Stadtrundfahrt durch Moskau spendiert, da der Fahrer den Weg wohl nicht so genau wusste. Hungrig sind wir dann im Hotel angekommen.

Später gings dann zu Fuß los in die Stadt - zu erst zu einem einschlägig bekannten Fast Food Restaurant. Danach kam der interessante Teil - der Kreml, der Rote Platz und die St. Basils Kirche. Sehr beeindruckend.

Mehr Bilder gibts in der Gallery.

Moskau

Filed under: Reisen — Daniel Haußmann at 8:46 am on Monday, February 5, 2007

Gestern abend gegen 23h Ortszeit angekommen - Russland ist 2 Stunden früher dran als Mitteuropa. Der Flug verlief gut, Essen war auch in Ordnung (Lachs). Die russischen Offiziellen haben nicht viele Fragen gestellt und uns somit problemlos ins Land gelassen.

Mit einer Dame, die auch bei P&G arbeitet sind wir in einem Taxi dann zum Hotel gefahren. Dort wurde ich mit heimischen Waren (Ritter Sport Schokolade für 2€ die Tafel) empfangen.

Heute morgen sind wir dann mit dem Chauffeur vom Hotel zum P&G Office gefahren. Hier ist alles irgendwie noch im Bau. Die Hochhäuser sind recht modern, aber weder die Hochhäuser, noch die Umgebung sind komplett fertig.

Moskau

Hoffe heute abend noch etwas mehr von der Stadt zu sehen.Somit sieht die Karte der von mir bisher besuchten Länder so aus:

Eigene Karte erstellen auf Travel Blog

Auf nach Moskau …

Filed under: Reisen — Daniel Haußmann at 4:44 pm on Thursday, February 1, 2007

Mein Reisepass mit Visum ist soeben angekommen. Sieht sehr schick aus - auch wenn ich das meiste dank kyrillischer Schrift nicht lesen kann.

moscow.jpg

Flug ist für Sonntag abend gebucht. Falls mich die russichen Grenzer durchlassen bin ich dann bis Freitag nächste Woche in der russischen Hauptstadt. Und dies just zu dem Zeitpunkt wo ich eine Dokumentation über die Erlebnisse meines Großvaters während der Kriegsgefangenschaft in der Sowjetunion erstelle. Allerdings plane ich nicht erst in 12 Jahren wieder zurückzukehren …

Ich hoffe, trotz Training von morgens bis abends, ein wenig von der Stadt zu sehen. Für einen Aufenthalt über das Wochenende lies sich leider keiner der Mitreisenden überreden. Da unser Hotel aber nur wenige hundert Meter von Kreml und Rotem Platz ist sollte ein kleiner Abendspaziergang durch Eis und Schnee (ja dort ist tatsächlich Winter) drin sein.